ohne brücke keine perspektive
Severine Hubard

Nach zweimonatigem Stipendium des Amtes für Wissenschaft und Kunst im Frankfurter
Atelierhaus Kunstbunker stellt die französische Künstlerin Severine Hubard die Ergebnisse
ihrer Arbeit im Atelierfrankfurt vor.
Severine Hubard ist durch raumgreifende Installationen und Interventionen in Stadt- und
Galerieraum bekannt geworden. In Frankfurt hat sie den Arbeitsmöglichkeiten entsprechend
ihre Arbeitsweise geändert und sich auf die Herstellung kleinerer Objekte konzentriert
Ihre Arbeit ist weiterhin durch die Auseinandersetzung mit dem städtischem Umraum und der
vorgefundenen Architektur geprägt. Auf Streifzügen durch Zentrum und Peripherie findet sie
räumliche Situationen und Objekte, die sie fotografisch festhält. Inspiriert von
Stadtarchitektur und urbanem Raum Frankfurts sind neben autonomen Skulpturen
Materialcollagen und „Modelle“ entstanden.
Bei letzteren handelt es sich um Architekturen, die deutlich den handwerklichen
Herstellungsprozess tragen und durch ungewöhnliche Materialien auffallen. Severine Hubard
ordnet die Stadtbausteine neu, kombiniert unterschiedliche Maßstäbe, verwirft bestehende
Topologien und entwirft neue Topografien im Ausstellungsraum. Es entstehen Inseln hybrider
Konstellationen. Die Künstlerin findet in den Gesten des Handwerkers die des Architekten
wieder.
Für die Ausstellung hat Severine Hubard ihr Atelier in den Galerieraum von Atelierfrankfurt
verlegt und wird in dieser Zeit dort weiterarbeiten. Während der dreiwöchigen Ausstellung
werden zwei Künstlergespräche im Galerieraum stattfinden, die der Vorstellung Severine
Hubards Arbeit und der Diskussion und dem Austausch zwischen interessierten Besuchern,
Künstelrn, Architekten und Theoretikern dienen.
Die Ausstellung wurde initiiert und organisiert von Nathalie Grenzhaeuser und Ursula
Schöndeling
Wir danken dem Amt für Wissenschaft und Kunst Frankfurt und der Region Alsace und PMP
für die freundliche Unterstützung.

Ein Projekt von Nathalie Grenzhaeuser und Ursula Schöndeling